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Mehl
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Mehl - Informationen
Weizenmehl enthält besondere Bestandteile (teigbildende Klebereiweißstoffe), die
es ermöglichen, daß aus einer bestimmten Mischung von Flüssigkeit und Mehl eine
formbare Masse (Teig) entsteht. Der Kleber bildet sich aus den wasserunlöslichen, aber
quellfähigen Einweissstoffen Gliadin und Glutenin. Die Bildung des Kleberstoffes erfolgt
währenddes Knetens. Die beiden Stoffe werden dadurch eng aneinander angelagert, verklebt
und vernetzt, daß sie nicht mehr in ihren Ursprungszustand zurück geführt
werden können.
Zusammensetzung
Weizenmehl setzt sich aus folgenden Stoffen zusammen:
| Kohlenhydrate |
Stärke (+ Schleimstoffe) |
70% |
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Malz-/Traubenzucker |
2% |
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Zellulose |
0,5% |
| Wasser |
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15% |
| Eiweissstoffe |
quellfähig (Klebereiweiss) |
10% |
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löslich |
1% |
| Fett |
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1% |
| Mineralsalze |
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0,5% |
TYPEN - Erklärung
Die Type gibt Aufschluß über den Reinigungs- bzw. Schälgrad des Korns.
Sie bezieht sich auf das Gewicht der unverbrennbaren Teile (Asche) des Mehls. Je mehr
Randschichten um das Korn belassen werden, desto höher ist die Typzahl des Mehls.
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Weizenvollkornmehl |
Es hat keine Typenbezeichnung, da das ganze Korn enthalten ist. Es braucht mehr
Feuchtigkeit als feines Mehl. |
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Type 405 |
Das universelle Standardmehl. Es ist zugleich die hellste Haushaltsmehlsorte.
Alle meine Rezepte werden mit diesem Mehl gebacken (außer, wenn ausdrücklich
auf eine andere Sorte verwiesen wird)! |
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Roggenmehl |
Enthält wenig Kleber, aber Schleimstoffe, deshalb Mischung mit Weizenmehl erforderlich.
Wird in verschiedenen Typen angeboten. |
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Hafer |
Enthält wenig Kleber, deshalb Mischung mit Weizen-/Roggenmehl erforderlich. |
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Gerste |
Enthält wenig Kleber, gibt erdigen Geschmack (Brote) |
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Mais |
Der geringe Kleber kann durch Zugabe von geschlagenem Eiweiß kompensiert werden. |
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Hirse |
Wenig Kleber, muss auch gemischt werden |
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Buchweizen |
Mischung mit Weizenmehl, da leicht bitterer Geschmack.
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Stärke
Stärke, auch (Weizen-)Puder genannt, wird vorwiegend aus folgenden Grundstoffen
gewonnen: Weizen, Mais, Reis, Kartoffel und der tropischen Maniokpflanze (auch Tapiokamehl
genannt).
Stärke kann für eine feinporig-zarte, mürbe Krume ganz oder teilweise den
Mehlanteil in Rezepten ersetzen (vorsichtig: zuviel macht das Gebäck trocken!).
Stärke besitzt hervorragende Quell- und Verkleisterungsfähigkeit, weshalb sie auch
häufig als Bindemittel (z.B. Fruchtsaft, Kirschen -> Schwarzwälder-Kirsch-Torte)
verwendet wird.
Mit gerösteter und in heißem Wasser aufgelöster Stärke eingestrichene
Lebkuchen erhalten dadurch ihren typischen Glanz.
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